Ein Projekt von
Margarit Lehmann & Dorothée Meddens

Die Welt steht Kopf
De wereld staat op zijn kop
The World is upside down

Die Welt steht Kopf. Wir benutzen das alte Prinzip der Lochkamera (Camera obscura), um die Welt um 180° zu drehen.
Die Camera obscura wurde das erste Mal im 13. Jahrhundert von Astronomen benutzt zur Beobachtung von Sonnenfinsternissen. Wer seinen Kopf in eine Lochkamera steckt, sieht verkehrt und damit neu, was bisher so vertraut erschien. Die alte Technik wird damit zum Sinnbild für eine Welt, die aus den Fugen geraten ist. Daran muss sich das Auge des Betrachters erst gewöhnen.
Die Camera obscura projiziert auf unsere Netzhaut, was hinter uns liegt, macht das Unten zu Oben und legt uns den Himmel zu Füssen. So wandeln wir Cyborgs gleich, von analoger Technik geblendet durchs Dorf. Kindern gleich, die staunend das Neue im Alten entdecken.

Die Welt steht KopfDie Welt steht Kopf Cardboard, Rubber